CORONA – LEIDER NICHT DIE KRÖNUNG

ALPORA analysiert wissenschaftliche Publikationen zu CORONA

Am 11. Januar 2020 meldeten chinesische Behörden den ersten Corona-Toten. Seither sterben täglich weitere Menschen in immer mehr Ländern an der Covid-19 genannten Lungenkrankheit, Tausende sind es inzwischen. Daher haben wir uns zwei wichtige Fragen gestellt. Was hat die Forschung bisher gemacht und an welchen Lösungen wird gearbeitet.

Download Artikel –  Innovation Insight Corona Virus 2020

 

14 Forschungsfronten wurden identifiziert

Eine wissenschaftliche Analyse erfolgte mit Hilfe des Big- Data-Analyse-Tools NETCULATOR. Alle mit dem Thema Corona befassten wissenschaftlichen Publikationen der vergangenen 5 Jahre wurden ausgewertet. Das Ergebnis sind 14 unterschiedliche Forschungsfronten. Beispielhaft sind folgende Forschungsergebnisse zu nennen:

Cluster 2 – Impfstoff auf Proteinbasis
Mit sogenannten MERS-CoV-Spike-Protein gelang es, ein rekombinantes Influenzavirus zu entwickeln, das als bivalenter Impfstoff gegen H1N1pdm09 und MERS- CoV eingesetzt werden könnte. Dieser Ansatz bietet eine Grundlage für die zukünftige Entwicklung von Impfstoffen.

Cluster 10 – Forschung zu Makrophagen
Gewisse Makrophagen, auch weiße Blut- körperchen oder Leukozyten genannt, könnten das Immunsystem vor dem MERS-CoV schützen und das Virus aktiv bekämpfen. Hierbei wird geforscht, welche Art von Immunzellen besonders gut ge- eignet wären. (z.B. Leukozyten, wie TLR3, IL-1 beta oder IFN-gamma)

Wo auf der Welt wird geforscht?

Derzeit forschen zahlreiche Organisationen über verschiedene Aspekte des neuen Coronavirus Sars-CoV-2. Die 15 wichtigsten hat ALPORA mittels NETCULATOR-Analyse ausfindig gemacht. Vorab seien zwei Institutionen vorgestellt: 

NIAID National Institute of Allergy and Infectious Diseases
Zu den Spezialgebieten des NIAID National Insti- tute of Allergy and Infectious Diseases gehören unter anderem Infektionskrankheiten und Impfstoffe, somit ist das Institut mit Sitz in Maryland, USA, prädestiniert für die Erforschung von Coronaviren. Die NIAID- Forscher konnten innerhalb von zwei Wochen nach der Entdeckung von Covid-19 feststellen, wie SARS-CoV-2 in Zellen eindringt.

WHO in Genf
Die Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf, gegründet 1948, ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Nach Ausbruch des neuen Coronavirus lud die WHO 300 Experten aus der ganzen Welt zur Beratung ein. Sie einigten sich auf eine Forschungs-Prioritätenliste im Kampf gegen Corona, darunter die Entwicklung von Diagnoseverfahren, Therapien, Impfstoffen und letztendlich auch die Frage nach dem Ursprung des Virus, um die weitere Übertragung von Tieren auf Menschen zu verhindern. Es gilt zwar als gesichert, dass Fledermäuse am Beginn der Sars-CoV-2-Infektionskette Richtung Mensch stehen, weil das Virus zu 98 Prozent Übereinstimmung mit einem Coronavirus zeigt, das Fledermäuse befällt. Ganz sicher ist aber auch: Die Fledermaussuppe, die in Asien angeblich verzehrt wird, hat nichts damit zu tun.

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