Innovative Unternehmen schaffen Mehrwert

Innovation am Aktienmarkt

Wie Steve Jobs im Jahr 2006 konstatierte, stellt die Fähigkeit zur kontinuierlichen Generierung von Innovationen für Unternehmen einen Schlüsselfaktor für deren zukünftigen Geschäftserfolg dar. Eine Vielzahl an empirisch gestützten Studien hat einen positiven Zusammenhang zwischen der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens und dessen wirtschaftlichem Erfolg bestätigt. Immer mehr Unternehmen haben diesen Umstand erkannt und Innovationen zum Kernbestandteil ihrer Geschäftsstrategie erklärt.

Während also viele Unternehmen die Generierung von Innovationen als ein wesentliches Leitziel ihrer Aktivitäten und Bemühungen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit formuliert haben, zeigt gleichzeitig auch die Wissenschaft ein starkes Interesse am Komplex des Innovationsmanagements. Geringe Berücksichtigung zeigt sich jedoch von Seiten professioneller Anleger und Vermögensverwalter, die bisher nicht systematisch die  Innovationskraft von Unternehmen in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen.

Eine 2013 veröffentlichte Studie der Harvard University zeigt auf Basis einer Langzeitstudie, die Daten der letzten 30 Jahre berücksichtigt, dass die Innovationskraft von Unternehmen es Anlegern ermöglicht, Alpha zu generieren. Gleichzeitig wird die Innovationsthematik bisher von Anlegern aber  nur stiefmütterlich behandelt. Die Autoren der Studie kommen deshalb zu der Aussage:  „Wall Street doesn‘t understand Innovation

Ansätze zur Messung der Innovationsfähigkeit

Ein Grund für die geringe Berücksichtigung der Innovationskraft von Unternehmen in den täglichen Anlageentscheidungen liegt in der schwierigen Messbarkeit der Innovationskraft von Unternehmen. Um zwischen bloßer Makulatur und strukturierter methodischer Vorgehensweise zur Generierung von Innovationen unterscheiden zu können, ist es notwendig, die Innovationsfähigkeit sowie den Erfolg der Innovationsbemühungen zu messen.

In den vergangenen Jahren haben Forscher deshalb eine Vielzahl von Techniken und Methoden zur Messung der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens entwickelt. Viele dieser Arbeiten verbleiben dabei aber bei einer qualitativ geprägten Analyse, die jeweils nur einen Teil des Innovationsprozesses berücksichtigt. So werden teilweise Patentdaten zur Beurteilung des Innovationserfolges herangezogen, ohne zu berücksichtigen, dass ein einzelnes Patent weder in ein innovatives Produkt resultiert sein muss noch den wirtschaftlichen Erfolg eines solchen Produktes bewertet.

Weiterhin wird versucht, Aspekte der Innovationsfähigkeit unter Verwendung sogenannter Innovation Scorecards oder Innovationsaudits zu messen. Ein Großteil der Studien zur Messung der Innovationsfähigkeit verbleibt des Weiteren auf einer geographischen Dimension und vergleicht lediglich einzelne Regionen untereinander.

Alle diese Ansätze eint, dass jeweils vom Forscher einzelne Indikatoren identifiziert und mit Gewichtungsfaktoren gewichtet werden müssen. Durch diese Wahl der Gewichtungsfaktoren wird, selbst wenn dies unter Berücksichtigung von Experteninterviews geschieht, das berechnete Innovationsergebnis zwangsläufig einer gewissen Subjektivität unterzogen.

ICA Methode von ALPORA

ALPORA hat zu diesem Zwecke eine Analysemethode entwickelt, die die rein quantitative Bewertung der Innovationseffizienz von Unternehmen erlaubt. In einem zweiten Schritt werden die quantitativen Ergebnisse, um eine Auswertung qualitativer Aspekte ergänzt, die sich z.B. auf die Innovationskultur oder jüngste Innovationsaktivitäten beziehen können.

Auf Basis der Analyseergebnisse der ALPORA sind bereits mehrere Produkte entstanden. Die Dienstleistungen der ALPORA werden von Investoren und Finanzinstituten zur Identifikation besonders innovativer Unternehmen verwendet. AMG Fondsverwaltung AG, Zug/ Schweiz, zählt zum Kundenkreis der ALPORA GmbH. Als ausgewiesene Investment-Boutique verwendet die AMG Fondsverwaltung AG die Erkenntnisse der ALPORA in ihren Vermögensverwaltungstätigkeiten.